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Meine langen und großen Reisen:
Von der Antarktis bis in die Arktis
Ich habe während einer Autofahrt in den Wüstengebieten Australiens einen Tourenradler getroffen.
Bis dahin war es mir nicht bekannt, dass es Leute gibt die Ihre Energie durch die
Fortbewegung auf einem Fahrrad verschwenden und mit Sack und Pack durch die Länder ziehen.
Meine Gedanken ordneten diese Toureros eher als Verrückte, Wahnsinnige oder im besten Fall
ziellose Exoten ein. Wie gesagt bis zu dem Tag an dem ich Jean Pierre in der Wüste getroffen habe.
Ruhig mit funkelnden Augen und einer unglaublichen Ausstrahlung stand er am Straßenrand neben
seinem "maßgeschneidertem Randonneur". An diesem Tag wurde mein Leben über den Haufen geworfen.
Nach unserer Begegnung war mir bewußt, dass ich zumindestens eine kleine Tour probieren möchte.
Der Zufall hat es gewollt, dass wir uns nach 7 Monaten durch reinen Zufall wieder getroffen hatten.
Diesmal bei einem australischen BBQ in der nördliche Stadt Darwin.
2 Jahr später war es dann soweit. Jetzt wollte ich es wissen ob man durch das Radfahren verrückt,
oder wahnsinnig wird. Ich kaufte durch Jean Pierre einen Edelrandonneur für eine unglaubliche
Summe von US$ 800.-Diese Summe hatte ich normalerweise nur in gebrauchte Autos investiert.
Allerdings fühlte ich mich gar nicht so schlecht dabei.
Ich wollte meinen Lebensstil verändern. Ich brauchte kein Auto mehr, meine Lebensversicherung
war nur eine Belastung, der übliche Job als Konditor hang mir beim Hals heraus. Es war Zeit etwas
Neues zu unternehmen. Dass ich als stolzer Randonneurbesitzer gleich nach meinem 4 monatigem
Arbeitsvertrag in der Antarktis mit dem Fahrrad aufgebrochen bin um die Welt zu "erfahren" war
ja eigentlich gar nicht geplant. Mein Aufenthalt in der Antarktis hat sicher dazu beigetragen
die Welt in der ich lebe von einer anderen Perspektive zu sehen und so begann nach meiner
Ankunft aus der Antarktis in Neuseeland meine erste Reise mit dem Fahrrad. Schritt für Schritt,
Tritt für Tritt fuhr ich von kürzeren Tagesetappen hinein in die Welt der Verrückten und der Exoten.
Easy und unbekümmert von Etappe zu Etappe von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz um die nötige
Kohle zu verdienen. Vorbei an herrlichen Stränden in Australien hoch nach Indonesien,
durch Malasien und Indien. In Indien verbrachte ich 18 Monate und fuhr über 12.000 km
vom südlichsten Teil des Landes bis hoch zu den höchsten Bergen der Welt.
Begegnungen mit Sadhus und Menschen die sich größer als Götter fühlten
aber ärmer als Bettler waren. Gefesselt durch die Ansichten, Aussichten und Einsichten
zog es mich weiter durch Pakistan und dem Iran. Knapp am Tod vorbei fuhr ich dann weiter in
die Türkei und durch Griechenland bis in den Norden Europas.
Am Nordkap von Spitzbergen ging meine erste, längste und schönste Fahrradtour zu Ende.
Ich hatte eine tolle 4 jährige und 55.000 Kilometer lange Lehrzeit absolviert.
Beruf: Globetreter.
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Name der Tour
Dauer
Distanz
Fahrradtyp
Hersteller
Fahrrad Zubehör
Fahrradtaschen
Finanzierung der Reise
Arbeitsländer
Schönste Erlebnisse
Aufregendstes Erlebnis
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Solo zwischen den Polen
von 1977 - 1981
55.000 Kilometer
klassischer Randonneur
Handmade by Lucien Crahay, Belgien
Campagnolo
Marke Eigenbau (by Tilmann Waldthaler)
Arbeit als Konditor und Koch
Antarktis, Neuseeland, Australien, Indonesien, Indien, Pakistan,
Italien, Norwegen
Treffen mit Bob Marley, Bob Dylon, Indirah Gandhi, Max von Sydow
Krieg im Iran, Überfall von bewaffneten Muslims im Iran
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